Schlechteste Saisonstarts der 2. Bundesliga mit Fürth & Bielefeld

Schlechteste Saisonstarts der 2. Bundesliga mit Fürth & Bielefeld

Ein Sieg und fünf Punkte Arminia Bielefeld, kein Sieg, vier Punkte für die SpVgg Greuther Fürth: Das ist die fatale Bilanz der beiden Bundesliga-Absteiger nach acht Spieltagen in der 2. Bundesliga. Damit rangieren sowohl die Franken als auch die Ostwestfalen unter den fünf am schlechtesten gestarteten Klubs der Geschichte des eingleisigen deutschen Unterhauses, also seit 1981.

 

© tm/imago images - Zehnerrangliste: Die schlechtesten Saisonstarts der 2. Bundesliga nach 8 Spielen

 

Das „Kleeblatt“, bei dem sich Sportchef Rachid Azzouzi nach dem 1:2 bei Aufsteiger 1.FC Magdeburg „echt schockiert“ von der „Nichtleistung“ zeigte, lässt sogar nur einen Klub vor sich: Fortuna Düsseldorf holte 1992/93 gerade einmal drei Punkte bei fünf Niederlagen aus den ersten acht Partien der 2. Liga.

Ohnehin liegen die meisten dieser negativen Meilensteine schon länger zurück, lediglich die Negativserie des SC Paderborn 2015/16 mit sechs Zählern aus acht Begegnungen datiert aus den vergangenen zehn Jahren. Der Lokalrivale der Arminia stieg damals als Tabellen-18. ab, nachdem sich in einer wilden Saison u.a. Stefan Effenberg 15 Spiele als Cheftrainer versuchte.

Ganz so fatal sieht es nicht bei allen der zehn am schlechtesten gestarteten Teams der Zweitliga-Geschichte aus: Die Stuttgarter Kickers blieben 1992/93 in der Übergangssaison mit 24 Teams und sieben Absteigern – im Gegensatz zur Fortuna – am Ende drin. Das gilt auch für Schalke 1988/89, den MSV Duisburg 1982/83 sowie 2000/01 und Hannover 96 (1989/90). Den wohl spektakulärsten Start legte 2002/03 der FC St. Pauli mit einem Torverhältnis von 16:25 hin – am Ende stiegen die Hamburger als 17. ab.

Das möchte Fürth unbedingt vermeiden. Bei der SpVgg steht deshalb der erst zu dieser Saison als Nachfolger von Stefan Leitl verpflichtete Trainer Marc Schneider vor dem frühen Aus. „Es sind jetzt Gespräche mit Marc, die wir einfach führen müssen. Ich glaube schon, dass er viel Überzeugung hat, das zu drehen. Letztlich müssen wir aber alle überzeugt sein, dass das der richtige Weg ist“, sagte Azzouzi der „Bild“.

Quelle:Transfermarkt.de